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Von wegen 08/15: Auf der Weltleitmesse der Sanitärbranche werden die Trends von morgen vorgestellt. Einer davon ist die Individualisierung - was ins Bad gehört, legt der Nutzer fest. Foto: Karsten Jipp/ VDS
01.02.2017, 16:00 Uhr

Ein Raum zum Auftanken durch individuelle Ausstattung

Das Bad wird an den Nutzer angepasst, nicht umgekehrt

Auf der ISH in Frankfurt, der Weltleitmesse der Sanitärbranche, werden sie im Frühjahr der Öffentlichkeit präsentiert: die neuesten Designs fürs Bad. Wenn heute vom individuellen Bad die Rede ist, sind nicht extravagante Ausstattungen oder besonders originelle Ideen gemeint, sondern ein in Funktion und Aussehen ganz auf seinen Nutzer und auf die architektonischen Gegebenheiten zugeschnittenes Badezimmer. Bei den Markenherstellern sind bereits viele Programme bis ins Detail individualisierbar. Zahlreiche Beispiele individueller Badplanung werden auf der ISH vom 14. bis 18. März 2017 in der Sonderausstellung „Pop up my Bathroom“ gezeigt.

Laufband ins Bad

„Das Bad ist ein zusätzlicher Akku, mit dem wir unserem Körper den immer notwendiger werdenden Reload gönnen – und das ganz entspannt zu Hause, egal, ob ich mich nun einfach in die Badewanne legen will oder lieber auf einem Laufband trainiere. Das Bad wird zunehmend zu einem Raum mit hoher Aufenthaltsqualität“, sagt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) im Vorfeld der Messe. Wer sein Bad plant, sollte nicht daran denken, was standardmäßig in ein Bad gehört, sondern daran, was er für sich braucht. Zum Beispiel will nicht jeder, der ein großes Bad hat, auch eine Badewanne. Vielleicht nutzt er/sie den Platz neben der Dusche lieber für einen Boxsack, ein Meditationskissen oder eine Frisierkommode. Oder eine Minisauna. „Und denken Sie nur einmal an das Thema Ergonomie. Neben den zusätzlichen Designvarianten bietet etwa der Hersteller Ideal Standard ein WC für gewichtige Menschen an, die mit der DIN-Norm-Größe eines durchschnittlichen deutschen WC nichts anfangen können. Wenn sich eine Bevölkerungsgruppe verändert, müssen sich auch Produkte im Badezimmer anpassen. Bestes Beispiel ist hier die Erfolgsstory der bodenebenen Dusche“, erklärt der Experte.

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Einfach nur entspannen: Während Bäder in den vergangenen Jahren möglichst neutral gestaltet wurden, hält jetzt immer häufiger Wohnlichkeit Einzug. Foto: Jochen Günther/ Messe Frankfurt
Austauschbare Fronten

So lassen sich Waschtische in Keramik mittlerweile vollständig nach Maß herstellen, ohne den Geldbeutel zusätzlich zu belasten. Bei den Badmöbel-Oberflächen - von Hochglanz bis matt - wird es wieder bunt. Teilweise lassen sich diese sogar austauschen, wenn die gewählte Front nach ein paar Jahren nicht mehr gefällt. Bei den Fliesen sind nicht nur sämtliche Holzdekore, Strukturen und Used-Optiken zu haben, sondern auch in diversen Formaten und Mustern zum Realisieren unterschiedlichster Verlegearten vom Schiffsboden über Fischgrät bis zum Stäbchenmosaik. mgo/red

Team Weiss
PFN Pöhlmann Fliesen & Natursteine GmbH

Offen ist kühler

Walk-in-Dusche: Was tun, wenn´s zieht?

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Bei Neubau oder Renovierung des Badezimmers fällt sehr häufig die Wahl auf eine offen zugängliche Walk-in-Dusche. Ist es doch zu unkuschelig, weil man den warmen Wasserdampf gewöhnt ist, kann bei manchen Modellen nachträglich eine Pendeltür eingebaut werden (hier von Kermi). Foto: Kermi /akz
Walk-in-Duschen sind aus neuen Bädern nicht mehr wegzudenken. Sie haben Vorzüge, für machen aber auch Nachteile. Je nach Kälteempfinden des Nutzers kann es in einer offenen Duschkabine schon mal kühler werden als in einer geschlossenen. Auch das Wasser spritzt leichter hinaus. Das sollten Bauherren bereits bei Planung und der Auswahl der Sanitärelemente berücksichtigen. Für schon installierte Walk-in-Duschen besteht bei manchen Modellen die Möglichkeit, sie nachträglich mit einer Tür zu schließen. So bleibt das besondere Ambiente erhalten, geduscht werden kann aber in einer geschlossenen Kabine. mgo/red

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