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Foto: Fotolia/Andreas Choroba
22.07.2016, 18:00 Uhr

Rund um die Uhr für den Patienten da

Krankenhäuser bieten hochwertige Medizin in der Region

Trotz immer knapperer Budgets und Einschränkungen bei Personal und Bettenanzahl bieten die deutschen Krankenhäuser einen erstklassigen Standard in der Patientenversorgung. Die medizinische, pflegerische und wissenschaftliche Arbeit kann sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen. Aktuell rund 1,2 Millionen Beschäftigte versorgen an 1.980 Krankenhäuser in Deutschland Jahr für Jahr 19,1 Millionen stationäre Patienten und rund 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle. Die Krankenhäuser leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Behandlung von Patienten in unserem Gesundheitswesen.

Wie hoch das Niveau ist, beweisen regelmäßig Studien. „Trotz der finanziell schwierigen Situation haben die Krankenhäuser in 99,9 Prozent aller mit Qualitätsindikatoren sowie im strukturierten Dialog überprüften Leistungen gute Qualität abgeliefert. Damit wird deutlich, dass die Krankenhäuser schon längst an der Spitze der Qualitätsoffensive stehen“, konstatierte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), anlässlich der Veröffentlichung des letzten Krankenhaus-Qualitätsreports durch das AQUA-Institut.

Die Unterbringung in einem Krankenhaus ist in der Regel stationär. Doch in deutschen Krankenhäusern wird immer häufiger auch ambulant behandelt, hat der KrankenhausReport 2016 festgestellt. Dieser Report, den der AOK-Bundesverband und das wissenschaftliche Institut der Kasse präsentiert haben, zeigt zwar, dass im internationalen Vergleich der Anteil der Krankenhäuser an den Ausgaben für die ambulante Versorgung sehr gering ist. Während Portugal mit fast 40 Prozent an der Spitze liegt, gefolgt von Finnland mit über 35 Prozent, kommt Deutschland nicht einmal auf drei Prozent. Doch schaut man sich die Entwicklung der vergangenen Jahre hierzulande an, kommt der Report zu dem Ergebnis, dass in deutschen Krankenhäusern immer häufiger ambulant behandelt wird. Hierfür wurden Ambulante Zentren, Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren eingerichtet. Hinzu kommen Spezialsprechstunden und Ambulanzen, beispielsweise für Diabetiker, Tinnituspatienten oder Allergiker. Die wichtige Aufgabe der medizinischen Notfallversorgung rund um die Uhr hat sich natürlich nicht geändert.

Allgemeinkliniken bieten ihren Patienten eine umfassende Versorgung. Dort gibt es mehrere medizinische Fachrichtungen, nach deren Abteilungen wie Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie oder Urologie die Kliniken gegliedert sind. Interdisziplinäre Abteilungen wie Radiologie, Nuklearmedizin, Pathologie oder Labor ergänzen das Leistungsspektrum. Die meisten Krankenhäuser verfügen auch über Intensivstationen.

Fachkliniken sind auf bestimmte medizinische Disziplinen spezialisiert, etwa Dermatologie oder Augenheilkunde. In Rehabilitationskliniken werden Funktionsstörungen der Patienten nach einer Therapie in einem Akutkrankenhaus oder nach einem ambulanten Eingriff behandelt.

Zu den Erkrankungen, die in einer psychiatrischen Klinik behandelt werden, gehören Psychosen, schwere Depressionen, neurotische Störungen, Persönlichkeitsstörungen, affektive Störungsbilder und Mischformen daraus. Psychosomatische Kliniken sind dagegen in der Regel internistische Krankenhäuser, die psychische Störungen als Mitverursacher körperlicher Krankheiten behandeln. Sinnbildlich für den medizinischen Fortschritt ist die permanente Weiterentwicklung von Operations-Techniken und -Instrumenten. Minimalinvasive Eingriffe sind mittlerweile häufig Standard, neue Narkosemittel und –verfahren ermöglichen dem Patienten nach der OP eine rasche Erholung.